VERDI - NI

Kenner des Lebens und Wirkens von Giuseppe Verdi wissen, dass der Maestro als Gutsherr und großzügiger Gastgeber größten Wert auf die Qualität seiner Küche legte. Unter den kulinarischen Zutaten, die in seinem Haushalt eine besondere Rolle spielten, nahm auch die Kakaobohne – Grundlage für feinste Schokoladendesserts – einen bemerkenswerten Stellenwert ein.

In den historischen Archiven des Meisters finden sich zahlreiche Rezepte. Einige davon gelangten nach Verdis Tod an die Öffentlichkeit. Es wird vermutet, dass Barbarina Strepponi, die Schwester von Verdis Ehefrau Giuseppina und langjährige Mitarbeiterin im Haushalt des Meisters, diese Rezepte an einen befreundeten Konditor in Cremona weitergegeben hat. Ob dies im Einvernehmen mit den Erben Verdis geschah, lässt sich heute nicht mehr eindeutig feststellen.

Aktuell befinden sich keine Dokumente Giuseppe Verdis mehr in der Villa Verdi. Aufgrund des dramatisch verschlechterten baulichen Zustands des Gebäudes wurden Mitte 2025 sämtliche noch vorhandenen Materialien vollständig in das Archivio di Stato in Piacenza überführt, um ihre konservatorische Sicherheit zu gewährleisten.

Eines der historischen Rezepte befindet sich jedoch im Archiv der IGVS. Bereits vor einigen Jahren entstand daher die Idee, auf Grundlage dieser überlieferten Rezeptur ein feines Schokoladenprodukt zu entwickeln und zu vermarkten. Ziel ist es, durch dieses kulturell und historisch inspirierte Produkt die Finanzierung wichtiger Stiftungsprojekte zu unterstützen.

Die Internationale Giuseppe Verdi Stiftung freut sich darauf, mit Fachleuten in Kontakt zu treten, die Interesse daran haben, dieses Projekt professionell zu begleiten und erfolgreich umzusetzen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Kontakt-E-Mail: sekretariat(at)igvs(dot)eu Telefon: +49 (0)89 89544616

(Der Name VERDI‑NI ist rechtlich geschützt.)