Int. Edition Verdi Briefwechsel

Im Gegensatz zu anderen großen Komponisten – wie beispielsweise in Deutschland Felix Mendelssohn‑Bartholdy, Robert Schumann, Richard Wagner oder in Österreich Gustav Mahler –, deren Briefe inzwischen vollständig – auch in andere Sprachen – zugänglich gemacht wurden, ist dies bezüglich des Briefwechsels Giuseppe Verdis noch immer nicht der Fall. Das ist äußerst bedauerlich, denn innerhalb der rund 28.000–30.000 Briefe, die Verdi zwischen 1829 und 1900 schrieb, gibt es unzählige sehr interessante, spannende und lesenswerte Dokumente.

Zwar gab es bisher im deutschen Sprachgebiet einige Ausgaben:

a) Franz Werfel – Verdi Briefe (1926?). Vergriffen. b) Hans Busch – Briefwechsel Verdi–Boito (1986, S. Fischer Verlag). Vergriffen. c) Hans Busch – Verdi Briefe (1979, S. Fischer Verlag). Taschenbuchausgabe – vergriffen. d) Werner Otto – Briefe Giuseppe Verdi (1983, Henschel Verlag). Vergriffen (Ausgabe enthält zahlreiche Übersetzungsfehler).

In den Niederlanden / Flandern existiert ebenfalls nur eine kleine Taschenbuchausgabe; in anderen Ländern bislang nichts.

Aus diesem Grund arbeitet die Internationale Giuseppe Verdi Stiftung bereits seit einigen Jahren an einer

EDITION BRIEFWECHSEL GIUSEPPE VERDI in deutscher Sprache – später bei Interesse auch in weiteren Sprachen.

Im Rahmen dieser Edition wurden inzwischen mehrere damit verbundene Korrespondenzen abgeschlossen, benötigen jedoch noch das Lektorat:

Brfw. VERDI – BOITO

Brfw. VERDI – RICORDI (1880–1881)

Brfw. VERDI – LUCCARDI

Brfw. VERDI – RICORDI (1882–1886)

Brfw. VERDI – PIROLI

Brfw. VERDI – CAMMARANO

Brfw. VERDI – SOMMA

Brfw. VERDI – SOLERA

Brfs.  VERDI - ARRIVABENE

Brfw. VERDI - VIGNA

An weiteren Briefwechseln wird kontinuierlich gearbeitet – ebenso an der Übersetzung der italienischen Ausgabe VERDI – LETTERE des Mailänder Musikwissenschaftlers Eduardo Rescigno (inzwischen fast 96 Jahre alt).

Zudem gibt es bereits diverse Verlage, die Interesse bekundet haben, diesbezüglich mit der IGVS zusammenzuarbeiten.