Die Stiftung 1 (Dritter Teil)
Zum Glück gehörten zu diesem Zeitpunkt die fast 6000 Musikskizzen Verdis nicht mehr dazu: Im Auftrag des damaligen italienischen Kulturministers Dario Franceschini waren diese – trotz heftiger Proteste und Gerichtsdrohungen der Carrara‑Verdi‑Familienmitglieder – bereits zuvor in das Archivio di Stato in Parma gebracht worden. Und inzwischen betrifft dies auch mehrere Dutzendtausend weitere Dokumente. Diese befinden sich aktuell im Archivio di Stato in Piacenza.
Bis heute ist der Verkauf von Verdis Landgut glücklicherweise nicht erfolgt, weil der italienische Staat sich mittels eines Enteignungsverfahrens das Eigentum als nationales Kulturdenkmal gesichert hat. Das war jedoch nur möglich durch die Auszahlung einer sehr hohen Ablösesumme von 8 Millionen Euro – zum Glück weit weniger als die ursprünglich geforderten 30 Millionen.
Im Sinne der Rettung der Villa und des Parks... eine Generalsanierung ist gut möglich. Doch hängt dies nicht allein von finanziellen Mitteln ab, sondern ebenso davon, dass die richtigen Träger und Institutionen Verantwortung übernehmen. Zu diesem Zweck wurde Anfang dieses Jahres (2026) über die Gründung einer Stiftung gesprochen. Geschehen ist bisher jedoch nichts.
UND WEIL SCHEINBAR NICHTS GESCHIEHT, MÖCHTE DIE INTERNATIONALE GIUSEPPE VERDI STIFTUNG – IN ABSPRACHE MIT DEN ÖRTLICHEN BEHÖRDEN – VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN.
Fühlen Sie sich in welcher Form auch immer berufen oder inspiriert, mitzumachen und Unterstützung zu leisten, nehmen Sie bitte Kontakt auf:
E‑Mail: sekretariat@igvs.eu Telefon: +49 160 94177433






