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Streichquartett in e-Moll Spieldauer ca. 24 Minuten |
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Besetzung: Streichquartett oder Streichorchester Allegro und Andantino con eleganza, Prestissimo, Scherzo, Fuga und Allegro assai mosso Enstehung, Uraufführung, Autograph und Ausgaben: Verdis einziges Streichquartett ist zugleich auch seine einzige Kammermusikkomposition und gilt darüber hinaus bis heute als ein Unikum innerhalb der italienischen Kammermusiktradition. Die Komposition entstand während den Proben zur neapolitanischen Erstaufführung von Aida am Teatro San Carlo in Neapel, wohin Verdi, um die Proben überwachen zu können, mit seiner Frau Giuseppina gereist war. Die Proben verzögerten sich jedoch, da die Interpretin der Aida, Teresa Stolz plötzlich erkrankte,und so beschloss Verdi -anscheinend auch aus Zeitvertreib- die Feder doch zur Hand zu nehmen, obwohl er sonst nur im Auftrag komponierte. Das Ergebnis war dieses Streichquartett. Zunächst hatte der Maestro nicht die Absicht, die, seiner Meinung nach, wertlose Komposition zur Veröffentlichung frei zu geben, aber als das Stück nach der Uraufführung (01.04.1873) drei Jahre später (1. Juni 1876) auch in Paris erfolgreich aufgenommen wurde (Aufführung im Hotel de Bade), übergab er die Partitur doch an seinen Verleger Ricordi. Noch im selben Jahr erschien die Komposition bei Ricordi für Italien, bei Escudier in Paris für Frankreich und bei Schott in Mainz für Deutschland. Neapel, 1. April 1873 (Privataufführung im Empfangs- saal des Albergo delle crocelle) Spieldauer: ca. 24 Minuten Autograph: Neapel, Conservatorio di Musica S. Pietro a Majella Ausgaben: Partitur: Mailand: Ricordi [1876], Nr. 44903; Mailand: Ricordi 1951, Nr. 538; Zürich: Eulenburg [o. J.], Nr. 2079 – Stimmen: Mailand: Ricordi 1876, Nr. 44912 Diskographie: Die Diskographische Information wird so bald wie möglich hier publiziert. |
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