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Giuseppe Verdi - Wives |
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Short biography of
Text wird so bald wie möglich hier publiziert. |
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Short biography of Giuseppina Strepponi wurde 1859 Verdis zweite Ehefrau, nachdem die beiden schon 1847 eine Beziehung begonnen hatten. Als Tochter des Komponisten Feliciano Strepponi (1797- 1832) wurde Sie 1815 in Lodi, 30 Kilometer südlich von Mailand geboren. Schon früh war Giuseppina durch ihren Vater mit Musik in Kontakt gekommen. Nach ihrer Grundschulzeit studierte sie deshalb am Mailänder Konservatorium Gesang, Klavier und Musiktheorie. Kaum 19 Jahre alt, debütierte sie 1834 am Teatro Orfeo in Adria in Luigi Riccis Oper Chiara di Rosenberg und bereits ein Jahr später konnte sie in Triest ihren großen Durchbruch mit der Titelpartie in Gioachino Rossinis Mathilde di Shabran feiern. Dieser Erfolg führte dazu, dass sie noch im gleichen Jahr an das Wiener Kärntnertortheater berufen wurde, um dort die Rollen des Giovanna Seymour in Donizettis Anna Bolena, Adalgina in Bellinis Norma und Eleonora in Donizettis heute vollkommen vergessener Oper Il furioso all'isola di San Domingo zu interpretieren. Temistocle Solera, der spätere Librettist von Verdis erster Erfolgsoper Nabucodonosor, schrieb kurze Zeit später in einer Wiener Zeitung über Strepponis Stimme: "Innerhalb nur fünf Jahren, in denen sie unter Lebhaftem und freundlichem Beifall ihre Kunst ausübt, ist sie im blühenden Alter von knapp vierundzwanzig Jahren in gut siebenundzwanzig Theatern ruhmreich aufgetreten. Wien, Florenz, Venedig, Bologna, Rom und Turin, und im vergangenen Frühjahr das kultivierte Mailand bewunderten an dieser jungen Frau die schönsten, durch ständiges Üben vervollkommnten Gaben der Natur." Kein zwei Jahren später begann Strepponi sich in zunehmenden Maße mit der zeitgenössischen, modernen Oper, also dem Spätwerk von Donizetti und Mercadante auseinander zu setzen. Aber das hielt sie nicht davon ab, auch Werke von Auber, Gnecco, Rossini und Ricci durchgehend mit sensationellem Erfolg zu interpretieren. Ein Schicksalsschlag war dann der frühe Tod ihres Vaters - er wurde nicht mal 35 Jahre alt - der sie mehr und mehr zwang auch für den Unterhalt ihrer Mutter und Geschwister aufzukommen. Das war aber nur möglich, indem sie ihre Bühnentätigkeit auch auf das hochdramatische Repertoire ausweitete, was aber nicht vollständig gelang, denn drei, wenn nicht gar vier Schwangerschaften beeinträchtigten sie dermaßen, dass sie immer öfter versuchte, Vorstellungen abzusagen. Das gelang aber nur selten, dann der Opernbetrieb war damals noch härter als heute. Verdi zu Liebe sang sie auch noch die hochdramatische Partie der Abigaille im Nabucco, was ihr zum Verhängnis wurde, sodass sie schon im Alter von 31 Jahren ihre Karriere mit einigen Konzerten in Paris beenden musste. Durch ihre Liebe zu Verdi konnte sie alle Mühen der Vergangenheit hinter sich lassen und erholte sich so gut, dass sie noch 50 Jahre an seiner Seite lebte. Irene Tobben hat darüber 2003 ein Buch geschrieben: "Ich wollte eine neue Frau werden". Giuseppina Strepponi, Verdis Frau. Das Arsenal 2003. ISBN 393110947. |








