DAS PROJEKT 'MESSA PER ROSSINI

Kurzbiographie: Carlo Coccia, Gaetano Gaspari, Teodullo Mabellini, Alessandro Nini

      C. Coccia     G. Gaspari     T. Mabellini  A. Nini

Carlo Coccia 14.04.1782  (Neapel) - 13.04.1873 (Novara)

Carlo Coccia entstammte einer Musikerfamilie, sein Vater war der namhafte Violinist Nicola Coccia. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am „Conservatorio della Madonna di Loreto“ in Neapel, wo er von Fedele Fenaroli und Pietro Casella (1769-1843) unterrichtet wurde. Ab dem Alter von 10 Jahren wurde er von Giovanni Paisiello unterrichtet. Später hielt er sich abwechselnd in Lissabon und London auf, kehrte zuletzt jedoch nach Italien zurück und wurde 1828 zum Direktor der musikalischen Akademie in Turin ernannt. 1840 wurde er Domkapellmeister in Novara, wo er sich fast ausschließlich dem Unterrichten und der Komposition von Kirchenmusik widmete.Zu seinen Werken zählen zahlreiche Opern, darunter Rinaldo d'Asti, Claudina, Mandane, Maria Stuarda, Rosamunda, Clotilde und Enrico di Monfort.

Für die Messa per Rossini schrieb Coccia das Lacrimosa und das Amen.

Gaetano Gaspari 14.03.1807 (Bologna) 31.03.1881 (Ebenda) 

Gaetano Gaspari wurde 1820 Schüler des Liceo Musicale Bologna wo er vorallem bei Benedetto Donelli studierte. 1827 erhielt er den ersten Kompositionspreis und wurde 1828 städtischer Kapellmeister in Cento sowie 1836 Kapellmeister an der Kathedrale zu Imola.. Auf Wunsch seines Lehrers Donelli gab er diese Stelle jedoch auf, um diesem in seinem Lehrberuf Beistand zu leisten. Nach Donellis Tod nahm er 1840 eine Gesangsprofessur am Lyceum an und wurde 1855 Konservator der durch ihren Reichtum an Inkunabeln des Musikdrucks berühmten Bibliothek des Lyceums. 1857 wurde er dann Kapellmeister an der Kirche San Petronio und 1866 zum Mitglied der königlichen Deputation zur Erforschung der Geschichte der Romagna erwählt, wo er  sich unter Aufgabe seines Kapellmeisterpostens nun gänzlich historischen und bibliographischen Studien widmete, die ihn in den engsten wissenschaftlichen Verkehr mit allen Musikhistorikern des In- und Auslandes brachten. Bis jetzt sind nur die Früchte von Gasparis Studien in Bezug auf das 14.-16. Jahrhundert zugänglich (in den Berichten der genannten Deputation); einen zweiten, das 17. Jahrhundert behandelnden Teil dieser Studien, hinterließ Gaspari druckfertig.

Für die Messa per Rossini schrieb Gaspari das Domine Jesu. 

Teodulo Mabellini 2.04.1817 (Pistoia) 10.03.1897 (Florenz)

Die biographische Informationen wird so bald wie möglich hier veröffentlicht.

Alessandro Nini 01.11.1805 (Fano) 27.12.1880 (Bergamo).

Alessandro Nini ist heutzutage weniger bekannt für seine Opern, vielmehr aber durch die Heirat mit der damals berühmten Sopranistin Marianna Barbieri (Nini) (1818-1887) welche als erste die Rolle der Lady Macbeth in Verdi's Oper (uraufgeführt 1847 in Florenz) verkörperte. Zu Nini's Schaffen zählen acht Opern (La marescialla d'Ancre ist die bekannteste davon), Kirchenmusik, Kammermusik und Sinfonien.

Für die Messa per Rossini schrieb Nini die I. Sequentia und das Ingemisco.

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