DIE STIFTUNG (EXISTENZ & AUFGABEN)

Warum existiert die Stiftung?

Giuseppe Verdi und Arrigo Boito

Wie aus der Startseite bereits hervorgeht, existiert die Int. Giuseppe Verdi Stiftung vor allem um Verdis, aus unzähligen Handschriften bestehendes Erbe, für künftige Generationen zu bewahren und für alle an sein Leben, Oeuvre und Wirken interessierte Menschen, aber auch der Wissenschaft, Forschung und Bildung zugänglich zu machen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Landgut des Komponisten, Sant'Agata bei Villanova sull'Arda (Provinz Piacenza) und zum Zweiten das Palazzo Orlandi, sein erster Wohnsitz in Busseto, das sich bedauerlicherweise immer mehr in eine Ruine zu verwandeln droht und daher dringend komplett saniert  werden muss.

Verdis Erbe zu bewahren ist aber nur möglich durch das Einrichten von mehreren, professionellen und klimatisierten Archiv-Räumen in einem dafür zur Verfügung gestellten oder erworbenen Gebäude, worin die unzähligen Handschriften (Opernskizzen und vollständige Opernentwürfe, Abschriften der durch Verdi versandten Briefe (Copialettere), Verträge und alle Briefe und Dokumente, die an ihn adressiert wurden, aber auch die Briefe und Tagebücher seiner  zweiten Gattin Giuseppina Verdi-Strepponi) und auch die Bibliothek des Maestros fachgerecht und zeitgemäß archiviert werden können. 

Das könnte auch die bereits genannte  Villa Sant'Agata oder das Palazzo Orlandi sein. 

Weiter existiert die IGVS, weil sie im Zusammenhang mit dem gerade beschriebenen Hauptstiftungsziel mehrere Projekte verwirklichen möchte wie zum Beispiel die Gründung eines neuen international ausgerichteten 'mehrsprachigen' Zentrums für Giuseppe-Verdi-Studien (auch Forschungs- und Bildungszentrum mit Bibliothek) und eines internationalen Verdi-Lehrstuhles. (Projekt 1 und 2 - Navigation Links) Und auch hinsichtlich dieses neuen Giuseppe-Verdi-Studien-Zentrums könnte die Villa Sant'Agata eine wichtige und Zukunftsweisende Rolle erfüllen, denn was wäre schöner und sicher für viele auch reizvoller, wenn das neue ZENTRUM darin seinen Platz finden könnte. Schöner und reizvoller auch, weil dadurch nicht nur eine viel lebendigere und vielfältigere Nutzung von Verdis Landsitz und eventuell auch in zweiter Instanz des Palazzo Orlandi ermöglicht wird, sondern können dadurch auch für die weltweite Musikwissenschaft und alle Verdi - Interessierten neue und bisher nicht geahnte Möglichkeiten entstehen die weit über die bisherigen hinausreichen.

Und diese lebendigere und vielfältigere Nutzung könnte sogar noch gesteigert werden, wenn der Bertelsmann Konzern als Eigentümer des Archivio Storico Ricordi (Historisches Archiv des Verlagshauses Ricordi) und die Stadt Mailand dazu inspiriert werden könnten um über Verdis Erbe hinaus auch das weltberühmte Archivio in Busseto unterzubringen. Denn so würde Busseto dann nicht mehr 'nur' der Ort sein wo fast alle Straßen und Gassen den Namen eines Komponisten tragen, sondern  als Kleinstadt auch musikwissenschaftlich und kulturell zur einem der bedeutendsten Orte Europas heranwachsen könnte.

Und das wäre über die eben beschriebene Realisierung hinaus auch für die gesamte TERRA VERDI  ökonomisch  betrachtet von großem Vorteil. Dass aber diesbezüglich auch das in Parma ansässige Istituto Nazionale di Studi Verdiani, sowie auch andere musikwissenschaftliche Institute (Fakultäten) und das American Institute for Verdi Studies in dieser Plan mit einbezogen werden sollen, gilt für die Int. Giuseppe Verdi Stiftung  als selbstverständlich. Und das gleiche gilt auch für die Gemeinden Busseto und Villanova sull'Arda sowie die Städte Cremona, Mailand, Parma, Piacenza, die Regionen Emilia Romagna und Lombardei und das Nationale Kulturministerium in Rom.

Denn nur durch eine, wie auf der Startseite bereits erläutert wurde,  vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Personen, Institutionen und Vereinen die Giuseppe Verdi, seinem Leben, Oeuvre und Wirken Nahestehen und deshalb bereit sind sich in welcher Form auch immer mit den Stiftungszielen zu  verbinden... sich zu verbinden über alle Landesgrenzen hinweg, als Dienst an der Wissenschaft, der Bildung und dem kulturellen Leben, wird es möglich sein, die Ziele so wie oben erläutert, voranzubringen und zu realisieren. Dazu existiert die Int. G. Verdi Stiftung.

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